Erster Bauabschnitt abgeschlossen: Mainufer in Kelsterbach wieder erlebbar

Die ProjektStadt und die Stadt Kelsterbach gestalten im Rahmen des Förderprogramms "Sozialer Zusammenhalt", vorher "Soziale Stadt", das Mainufer in Kelsterbach um. Am Donnerstag, 9. April 2020, wurde der Radweg am Hafen freigegeben.

"Der jetzt fertiggestellte erste Bauabschnitt war die größte Herausforderung und der wichtigste Schritt, um das Mainufer in Kelsterbach wieder erlebbar zu machen", freut sich Miriam Kubat, Projektleiterin Integrierte Stadtentwicklung bei der ProjektStadt, einer Marke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt.

In den letzten zwei Jahren haben die Stadt Kelsterbach und die mit dem Management für das Städtebauförderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" beauftragte ProjektStadt daran gearbeitet, dass ein neues Wegekonzept entlang des Hafens sowie ein Zugang in Höhe der Rüsselsheimer Straße 155 umgesetzt werden konnten. Hier beseitigten die Planer Gefahrenstellen und verbreiterten die Fahrbahn. Diese und die Fußwegeverbindungen erstrahlen nun in einer neuen Beleuchtung. Das Wohngebiet Mainhöhe wird mit den zwei neu geschaffenen Wegeverbindungen direkt an das Hafengelände und somit auch an den Radweg Frankfurt-Mainz angeschlossen. In die neue Gestaltung wurde zudem die historische Bastion integriert, sie dient heute als Treff- und Ausblickpunkt.

Das Projekt aus dem Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" entstand als Fortführung aus dem Stadtumbauprogramm der Interkommunalen Kooperation Raunheim, Rüsselsheim und Kelsterbach. Manfred Ockel, Bürgermeister von Kelsterbach, lobte bei der Eröffnung noch einmal die gute interkommunale Zusammenarbeit: "Wir haben uns gegenseitig unterstützt und heute kann sich jede Nachbargemeinde freuen, dass unser und ihr Mainufer neu in Szene gesetzt wurde."

Die Gesamtmaßnahme rund um das Kelsterbacher Mainufer wird in drei Bauabschnitten umgesetzt. Im nächsten Bauabschnitt soll die Aufenthaltsqualität einer vorhandenen Grünfläche sowie das Mainufer für die Bevölkerung aufgewertet werden, auch ein direkter Zugang zum Main soll dann möglich sein. Im letzten Bauabschnitt wird ein barrierearmer Zugang zum Mainvorland in Höhe der Rüsselsheimer Straße 129 und des Fachmarktzentrums geschaffen.

Das Quartier "Kelsterbach – An der Niederhölle" wurde im Jahr 2014 in das Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt – Investitionen im Quartier" aufgenommen. Es liegt im Südwesten der Stadt Kelsterbach, auf der Mainhöhe zwischen Mainufer und Bahntrasse. Insgesamt umfasst das Quartier rund 12 Hektar Fläche, circa 1.200 Menschen leben dort.

 

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit knapp 100 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeitende. Mit rund 59.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden in Hessen gehört sie zu den zehn führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Unter der NHW-Marke ProjektStadt werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Die Unternehmensgruppe arbeitet daran, ihren Wohnungsbestand in den nächsten Jahren auf 75.000 Wohnungen zu erhöhen und bis 2050 klimaneutral zu entwickeln. Um dem Klimaschutz in der Wohnungswirtschaft mehr Schlagkraft zu verleihen hat sie gemeinsam mit Partnern das Kommunikations- und Umsetzungsnetzwerk „Initiative Wohnen 2050“ gegründet. Mit hubitation verfügt die Unternehmensgruppe zudem über ein Startup- und Ideennetzwerk rund um innovatives Wohnen.

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