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Die Südstadt wird grüner

Kassel – Im Rahmen des Podiumsgesprächs „Die Südstadt baut – Wir fragen nach“ stellt die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt heute Abend ab 19 Uhr im Hörsaal der Kunsthochschule der AG Südstadt ihre Pläne für das ehemalige Versorgungsamt in der Frankfurter Straße vor. Der Schwerpunkt liegt auf dem Thema Nachhaltigkeit und der Frage: Wird die Südstadt mit diesem Projekt grüner, nachhaltiger und lebenswerter? Reimund Kaleve, Leiter des Bereichs Akquisition und Projektentwicklung, antwortet mit „Ja“. „Unser gesellschaftlicher Auftrag ist es, eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung bereitzustellen. Nachhaltigkeit spielt dabei eine sehr große Rolle. Die hohen Maßstäbe, die wir über die Jahre gemäß unserer Nachhaltigkeitsstrategie gesetzt haben und permanent weiterentwickeln, gelten selbstverständlich auch für dieses Projekt.“

Bezahlbare Wohnungen, Mietergärten und grüne Innenhöfe

Die Wohnstadt beabsichtigt, voraussichtlich ab 2022 auf dem Grundstück des ehemaligen Versorgungsamts in der Frankfurter Straße sowie dem dahinter liegenden Areal an der Rembrandtstraße rund 335 moderne, barrierefreie und bezahlbare Wohnungen zu bauen. Etwa 80 davon – ca. 25 Prozent – sollen als geförderte Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen auf den Markt kommen. Die Kasseler Südstadt wird laut Kaleve in mehrfacher Hinsicht davon profitieren. Neben einem attraktiven Quartiersplatz sollen hochwertig gestaltete und lärmgeschützte Innenhöfe entstehen, dazu Freiräume für Jung und Alt. Sie werden durch Pflanzung neuer Bäume begrünt. Wo es möglich ist, werden Bäume erhalten oder verpflanzt. Begrünte Fassaden schützen die künftigen Bewohner vor Lärm und Staub, begrünte Dachflächen tragen zur Verbesserung des Stadtklimas bei und unterstützen die Speicherung von Regenwasser.

Soziale Infrastruktur soll Quartier beleben

Auch in sozialer Hinsicht bietet das Projekt einiges an Mehrwert. In der Südstadt wird dringend benötigter Wohnraum geschaffen, innovative Wohnmodelle werden gefördert: Es gibt Überlegungen, ein gemeinschaftliches Wohnprojekt in die Planungen zu integrieren. Attraktive Freiräume als Treff- und Aufenthaltsbereiche für die Bürgerinnen und Bürger, eventuell ein Bewohnercafé sowie weitere Versorgungseinrichtungen – zum Beispiel Gastronomie, Einzelhandel oder ein Bürgertreff – können darüber hinaus für eine Belebung des Quartiers sorgen. Die Verbesserung des Fußwegenetzes, der Barrierefreiheit und des Lärmschutzes, die Erfüllung hoher energetischer Anforderungen sowie innovative Photovoltaik- und Mobilitätsangebote sollen das Nachhaltigkeitspaket abrunden. „Wir wollen hier nicht einfach nur moderne und bezahlbare Wohnungen bauen“, betont Reimund Kaleve. „Wir streben vielmehr die ganzheitliche Entwicklung eines Wohnquartiers für Jung und Alt sowie unterschiedliche Wohn- und Nutzungsbedürfnisse an, von dem nicht nur die neuen Mieter profitieren, sondern die gesamte Südstadt.“

Bürgerworkshop am Samstag, 7. September

Im nächsten Schritt sind am Samstag, 7. September, dann die Bürgerinnen und Bürger gefragt. Im Rahmen eines Workshops, den die Unternehmensgruppe und das begleitende Büro ANP aus Kassel veranstalten, werden Ideen und Anregungen erarbeitet, die in die weitere Planung mit einfließen. Der Workshop beginnt um 12 Uhr im Hörsaal der Kunsthochschule in der Menzelstraße 13-15. Interessierte Bürger werden gebeten, sich per E-Mail bei ANP unter mitmachennoSpam@anp-ks.de anzumelden.

Die Ergebnisse werden um 15 Uhr ebenfalls im Hörsaal der Kunsthochschule präsentiert. Hierzu ist die Presse herzlich eingeladen. Wir bitten per E-Mail um kurze Voranmeldung unter frederik.langnoSpam@naheimst.de oder jens.duffnernoSpam@naheimst.de. Vielen Dank.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 58.000 Mietwohnungen in 128 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Das Regionalcenter Kassel bewirtschaftet rund 16.500 Wohnungen, darunter rund 5.000 in der Stadt Kassel, und hat mit den Servicecentern in Fulda und Marburg sowie einem Vermietungsbüro in Eschwege drei Außenstellen. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2023 sind Investitionen von rund 1,9 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.

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