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„Ein hervorragender Standort“

Der Spatenstich ist erfolgt, nun darf gebaut werden. Von links: Dirk Oßwald (Vorstand Lebenshilfe Gießen), Dr. Rebecca Neuburger-Hees (Bereichsleitung Lebenshilfe Gießen), Stadträtin Gerda Weigel-Greilich, Maren Müller-Erichsen (Aufsichtsratsvorsitzende Lebenshilfe Gießen), Reimund Kaleve (Nassauische Heimstätte) sowie Alisha Weitze und Daniel Beitlich (beide Revikon).

Giessen (-). Der offizielle ist Startschuss erfolgt: Im Wohn- und Gewerbegebiet am Alten Flughafen in Gießen beginnt in diesen Tagen der Bau eines neuen Kinder- und Familienzentrums, das zukünftig von der Lebenshilfe Gießen betrieben wird. Im gleichen Gebäudekomplex sollen zudem insgesamt 28 Wohnungen für Menschen mit und ohne Behinderung entstehen.

Zum symbolischen Spatenstich trafen sich nun die Protagonisten des Bauprojekts, darunter Daniel Beitlich (Revikon GmbH), dessen Unternehmen das Grundstück, das unmittelbar an der Rödgener Straße angrenzt, zur Verfügung stellt und als Bauherr fungiert, Reimund Kaleve von der Nassauischen Heimstätte, die das künftige Gebäude als Investor erworben hat und an die Lebenshilfe vermieten wird, sowie Gießens Stadträtin Gerda Weigel-Greilich. Die Stadt hatte im Vorfeld über die Trägerschaft der Kinderbetreuungsstätte entschieden und wird die Kita ferner mit Betriebskostenzuschüssen mitfinanzieren. Die Lebenshilfe Gießen vertraten Maren Müller-Erichsen (Aufsichtsratsvorsitzende), Dirk Oßwald (Vorstand) sowie Dr. Rebecca Neuburger-Hees (Bereichsleitung).

„Als wir dieses Areal, das ja halb so groß ist wie Monaco, vor rund fünf Jahren erworben hatten, konnten wir nicht damit rechnen, dass die Entwicklung vor Ort in dieser Geschwindigkeit vonstattengehen würde. Nun beginnen wir bereits mit dem Bau eines neuen Kinder- und Familienzentrums“, freute sich Gelände-Eigentümer Daniel Beitlich über das Zustandekommen der vielschichtigen Kooperation, die für eine weitere Belebung des in Entstehung begriffenen Quartiers mit derzeit rund 400 im Bau befindlichen Einheiten sorgen dürfte.

Auch Dirk Oßwald lobte die bisherige Zusammenarbeit aller Akteure: „Für diesen gemeinsamen Weg möchten wir uns herzlich bedanken. Für uns entsteht hier, am Rand der Stadt Gießen, eine Art neues Lebenshilfe-Zentrum.“ Der Lebenshilfe-Vorstand verwies hierbei auf die gegenüberliegende Sophie-Scholl-Schule sowie den ehemaligen Woodland-Club, in dem Fahrzeuge der Oldtimerspendenaktion untergebracht sind und auf dessen Areal derzeit außerdem eine neue Wohnstätte für Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung errichtet wird.

Maren Müller-Erichsen und Dr. Rebecca Neuburger-Hees kommentierten den Spatenstich ebenfalls voller Vorfreude. „Das ist ein hervorragender Standort und wir freuen uns, dieses Quartier mit unseren Impulsen und unserem Betreuungsangebot und dem Familienzentrum als lebenswerten Ort mitentwickeln zu können“, so Neuburger-Hees. Gerda Weigel-Greilich ergänzte: „Wir sind froh, dass wir die Lebenshilfe als Träger gewinnen konnten, zumal sie in diesem Stadtgebiet ohnehin schon präsent ist.“

Insgesamt werden in dem neuen Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) der Lebenshilfe Gießen 70 Kita-Plätze geschaffen, davon 50 für über dreijährige Kinder sowie 20 für Kinder, die jünger sind. In zwei Stockwerken über dem KiFaZ werden derweil die 28 Wohnungen entstehen. Die Lebenshilfe Gießen, Revikon und die Nassauischen Heimstätte befinden sich hinsichtlich dieser Thematik noch im fruchtbaren Austausch. Dirk Oßwald machte die Notwendigkeit eines solchen Angebots deutlich: „Menschen mit Handicap finden auf dem Wohnungsmarkt gar nichts mehr. Hier würden wir gerne etwas Abhilfe schaffen.“

Reimund Kaleve, Leiter Akquise und Projektentwicklung bei der Nassauischen Heimstätte, stellte im Rahmen des Spatenstichs ebenfalls die gelungene Kommunikation und Zusammenarbeit aller Beteiligten in den Fokus: „Wir hatten den Kaufvertrag im April unterschrieben – nun ist es August und es geht bereits los.“

Für die Lebenshilfe Gießen ist das neue Kinder- und Familienzentrum – neben dem Standort in der Ringallee - bereits die zweite Institution dieser Art in der Stadt Gießen sowie ihre insgesamt 14. Kindertagesstätte. Neben der pädagogischen Betreuung sollen hier auch diverse Beratungsangebote für Familien verortet werden.

Fragen zum Kinder- und Familienzentrum am Alten Flughafen beantwortet Frau Dr. Rebecca Neuburger-Hees (E-Mail: r.neuburger-heesnoSpam@lebenshilfe-giessen.de / Telefon: 06404-804282).

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 58.000 Mietwohnungen in 128 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Das Regionalcenter Kassel bewirtschaftet rund 16.500 Wohnungen, darunter rund 5.000 in der Stadt Kassel, und hat mit den Servicecentern in Fulda und Marburg sowie einem Vermietungsbüro in Eschwege drei Außenstellen. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2023 sind Investitionen von rund 1,9 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.

Miteinander mehr bewegen

Die Lebenshilfe Gießen e.V. ist eine gemeinnützige Einrichtung und begleitet über 2800 Menschen mit und ohne Behinderung in ein selbstbestimmtes Leben. Wir sind zusammen mit unseren neun Tochtergesellschaften und unseren 1200 Mitarbeitern in 39 Einrichtungen und Diensten in Stadt und Landkreis Gießen aktiv. Wir bieten Leistungen in den Bereichen Kinder- und Familienzentren, Jugendhilfe, Bildung, Arbeit, Wohnen, Freizeit sowie Beratung für Menschen mit und ohne Behinderung. Unsere Konzepte sind bundesweit richtungsweisend und vom Gedanken der Inklusion getragen. Wir sind ein starker Partner der Wirtschaft in Mittelhessen. Mehr Informationen unter www.lebenshilfe-giessen.de

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