Hofheim Nord – Bewohnerbefragung im Juni

Da das Programm Soziale Stadt für Hofheim Nord nun schrittweise ausläuft, sollen erneut die Menschen zu Wort kommen. Zu diesem Zweck gibt es die Möglichkeit, an einer Bewohnerbefragung teilzunehmen.

Hofheim Nord - Im vergangenen Jahrzehnt hat sich in Hofheim Nord mit der Aufnahme eines Teils von Hofheim Nord in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ und durch zusätzliche Investitionen von Stadt und Hofheimer Wohnungsbau (HWB) einiges getan. Die mit dem Prozess- und Quartiersmanagement beauftragte ProjektStadt hat die Menschen vor Ort während des gesamten Prozesses immer wieder beteiligt, so dass jeder und jede eigene Ideen einbringen und teilweise auch mit bauen konnte.

Da das Programm Soziale Stadt für Hofheim Nord nun schrittweise ausläuft, sollen erneut die Menschen zu Wort kommen. Dazu Bürgermeister Christian Vogt: „Wir als Stadt möchten zusammen mit der HWB und der ProjektStadt wissen, wie haben die Maßnahmen und Angebote das Leben von Ihnen Ort beeinflusst? Wie haben sich das Erscheinungsbild und das Zusammenleben im Stadtteil verändert? Was ist gut und was weniger gut gelungen?“
Zu diesem Zweck wird im Auftrag der Stadt Hofheim im Juni 2020 an alle Haushalte innerhalb des Programmgebietes Hofheim Nord ein Fragebogen verteilt. Für Kinder gibt es einen eigenen Fragebogen, den sie auch über den Kindergarten „Freche Spatzen“ und die Pestalozzi-Grundschule erhalten. Zudem ist über die städtische Homepage eine Beteiligung an der Befragung bequem online möglich (unter www.hofheim.de/leben/gesellschaft_und_soziales/gesellschaft-und-soziales.php). Jan Thielmann, Projektleiter integrierte Stadtentwicklung von der ProjektStadt, hofft auf viele ausgefüllte Fragebögen „Ihr Feedback hilft allen Beteiligten für die Zukunft und neu anstehende Projekte in Hofheim.“

Für die Rückgabe der Fragebögen können unter anderem die Briefkästen vom Stadtteiltreff (Homburger Straße 1), Kinder- und Familienhaus „Freche Spatzen“ (Fichtestraße 20), TV 1860 Hofheim (Zeilsheimer Straße 2) und beim Rathaus (Chinonplatz 2) genutzt werden.

Was wurde im Rahmen des Städtebauprogramms alles umgesetzt?

Den Auftakt der Entwicklung bildete die Erarbeitung eines integrieren städtebaulichen Handlungskonzepts für Hofheim Nord. Schnell folgte die Errichtung des Stadtteiltreffs, der Raum für zahlreiche soziale Projekte bietet.  In den Folgejahren wurden mehrere Freiflächen mit Spiel- und Sportplätzen und unter Beteiligung der Anwohner*innen erneuert und ein Mehrgenerationenparcours neu geschaffen. Das Kinder- und Familienhaus „Freche Spatzen“ wurde gebaut und die ehrwürdige Sport- und Kulturhalle des TV 1860 Hofheim runderneuert und modernisiert. Auch neue Radabstellmöglichkeiten und ein Bücherschrank sind entstanden. Zudem wurden begonnen, mehrere Straßen und wichtige Kreuzungen so umzugestalten, dass das Überqueren nun insbesondere für Kinder und ältere Menschen leichter ist und sie besser gesehen werden. So zum Beispiel geschehen in die Kreuzungen Ostendstraße/Neugasse und Homburger-/Fichtestraße.

Parallel dazu hat eine Vielzahl an sozialen Angeboten das Stadtteilleben in Hofheim Nord verändert. Viele engagierte Menschen, Vereine und Institutionen bieten Raum für Begegnungen im Stadtteiltreff an – auch wenn derzeit wegen Corona vieles pausieren muss. So entstanden zum Beispiel die Familie Nord, Kultur im Treff, das Rap/Chill-Mobil und ein Parcoursangebot. 

Doch was denken die Menschen vor Ort darüber? Mit Hilfe des Fragebogens will die Stadt dazu mehr erfahren.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit knapp 100 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 750 Mitarbeitende. Mit rund 59.000 Mietwohnungen in 130 Städten und Gemeinden in Hessen gehört sie zu den zehn führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Unter der NHW-Marke ProjektStadt werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Die Unternehmensgruppe arbeitet daran, ihren Wohnungsbestand in den nächsten Jahren auf 75.000 Wohnungen zu erhöhen und bis 2050 klimaneutral zu entwickeln. Um dem Klimaschutz in der Wohnungswirtschaft mehr Schlagkraft zu verleihen, hat sie gemeinsam mit Partnern das Kommunikations- und Umsetzungsnetzwerk „Initiative Wohnen 2050“ gegründet. Mit hubitation verfügt die Unternehmensgruppe zudem über ein Startup- und Ideennetzwerk rund um innovatives Wohnen. www.naheimst.de/

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