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Thüringens erster EFRE-Bewilligungsbescheid geht nach Bad Tabarz

v.l.n.r.: Mario Lerch (Referatsleiter Baukultur und EU-Förderung), Dr. Klaus Sühl (Staatssekretär Thüringen), David Ortmann (Bürgermeister Bad Tabarz) und Martin Günther (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung Thüringen) bei der Übergabe des EFRE-Förderbescheides

​Der 12.07.2018 war ein großer Tag für die Gemeinde Bad Tabarz. Dr. Klaus Sühl, Thüringens Staatssekretär des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft, übergab den Zuwendungsbescheid dem Bürgermeister David Ortmann. Damit erhält der Luftkurort rund 2,1 Mio. Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE).

Genutzt wird dieses Geld, um eine alte Industriebrache mit einer Fläche von rund 25.000 Quadratmetern zu revitalisieren. Die neuentstehende Fläche soll die Gemeinde im Ortskern nicht nur aufwerten und neues Bauland für Wohnraum schaffen, sondern auch die beiden Ortsteile Cabarz und Tabarz näher zusammenführen.

„Es ist darüber hinaus thüringenweit der erste Bewilligungsbescheid zur Revitalisierung von Brachflächen aus der insgesamt vierteiligen EFRE-Förderung des TMIL", so Sühl.

Ab September 2018 werden die ersten Gebäudeteile abgebrochen. Zudem muss auf erheblichen Flächen ein umfangreicher Bodenaustausch erfolgen. Ende 2019 soll die Brachfläche als Bauland für Jung und Alt zur Verfügung stehen.

Für Martin Günther, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung Thüringen, war die Veranstaltung ein voller Erfolg: „Die Entwicklung dieser innerörtlichen Brachfläche ist ein Meilenstein in der verantwortungsvollen Entwicklung des Kurortes Bad Tabarz. Wir sind stolz, die Gemeinde fachkundig beraten und begleiten zu können. Es ist die größte Baulandentwicklung der Gemeinde in diesem Jahrtausend. Neben der Beseitigung des erheblichen Missstandes dient die Maßnahme der Schonung von wertvollen Flächen am Ortsrand unter Ausnutzung der vorhandenen Infrastrukturen."